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Verstärkung

Südlich von Antalya, wo die Berge des Taurus auf das Meer treffen, hat man versucht die Hotelburgen etwas sensibler in die Landschaft einzupflegen nicht so brachial wie in der Region um Side. So lassen sich nahe Kemer wunderbare Strände und herrliche Natur finden. In Cirali haben wir einen tollen Blick auf den Olympos-Berg (2375m NN), die Ruinen von Olympos, einen tollen Strand und unberührte Natur, sowie die rätselhaften Feuer von Chimaera, wo an bis zu 30 Stellen die Flammen aus dem Boden züngeln. Zu jedem Zeltplatz und jeder Wanderung gibt es dann immer auch noch einen treuen Hund gratis, der aus dem Nichts kommt und wieder dahin verschwindet. Kurzum Entspannung vom Feinsten.

Hoch hinaus (English version, see below)

Zum dritten mal quälen wir uns bei eisigen Temperaturen in der Dämmerung aus dem Dachzelt. Wieder ist der Wind eigentlich zu stark für einen Ballonflug. Doch die Ballonfahrer wollen wohl auch endlich Geld verdienen und machen dieses mal Ernst. Die Sache steigt!!! Nach der halbstündigen Vorbereitung unseres Fluggeräts sitzen wir mit einer Gruppe aufgeregter Japaner im Korb und steigen mit großer Geschwindigkeit in den Himmel; gigantisch!!! Leider ist es (wie erwähnt) wirklich etwas windig und wir werden rasch von Göreme und Cavusin nach Nordwesten abgetrieben. Viel zu schnell ist so das wunderbare Erlebnis, über Kappadokien zu schweben, vorbei.

Programmänderung

Es regnet die ganze Nacht. Eigentlich nicht schlimm, da aber auf unserer Route Richtung Sivas zwei 2000er-Pässe warten, möchte ich mir garnicht ausmalen wie hoch dort oben der Schnee liegt. Ursprünglich wollten wir ja vor Ercincan Richtung Elazig abbiegen und den Nemrut Dag besuchen. Die "Kurden-Krise" im Südosten des Landes lässt aber auch uns nicht unberührt. Unser letzter Mitfahrer telefoniert wie wild als er von den Nemrut Dag Plänen hört und meint dann, laut seinen Quellen sei die Region momentan wegen den Militäraktionen für Touristen gesperrt. Wir entscheiden uns nach langem Zögern für die Sicherheitslösung und peilen von Ercincan Kayseri und Kappadokien an. Damit umgehen wir etwaiigen Ärger mit dem türkischen Militär stehen aber einmal mehr vor heftig verschneiten Pässen.

Der große Regen kommt

Wir sind in Batumi der zweitwichtigsten (und drittgrößten) Stadt Georgiens. Seit dem Wegfall Abchachiens sind die Schwarzmeer-Strände um Batumi das Sommer-Hauptreiseziel der Georgier. Mit der subtropischen Vegetation, den Bergen im Hintergrund und den ganz ansprechenden Stränden ist das durchaus verständlich. Wir sind jedoch zur falschen Jahreszeit da. Es gießt wie aus Kübeln, seit Kutaisi sehen wir nur noch grauen Himmel und ein Ende ist nicht abzusehen. Selbst der Regen gewohnte Ire im Hotel beklagt sich bitterlich über die Verhältnisse. Auf dem Fernseher flimmern die Bilder von den Demonstrationen in Tiflis und draußen fällt an einem Tag mehr Regen wie in vielen Regionen Irans im ganzen Jahr. Wir warten nur noch darauf, dass das Schwarze Meer über die Ufer tritt.

Kalender 2008 - schnell noch zugreifen

Unser Weltreisenden-Kalender für das Jahr 2008 liegt bereits druckfrisch auf dem Tisch. Wer nicht bis kurz vor Silvester warten möchte um zu erfahren, dass unser Kalender dann bereits ausverkauft ist, der greift entschlossen in die Tasten und bestellt per e-mail an info [at] dieweltreisenden.de ein oder mehrere Exemplare. Der Kalender kostet bei Selbstabholung 13,60Euro; bei Versendung 17,-Euro (incl. Porto). Als kleinen Appetitanreger haben wir eines der dreizehn Motive als Bildchen eingeklinkt. Alle Motive finden sich in der pdf-Datei unter **<a onclick="window.open(this.href,'_blank');

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