Ein Luchs in Moskau

Über 2600km sind wir von Bayern/Baden Württemberg entfernt verrät uns das Schild in Suzdal. Weit weg von daheim sind wir hier wieder mitten im Leben angekommen und der Tourismus im Ort sorgt dafür, dass doch auch einige der Einheimischen leidlich Englisch sprechen. Im Hinterland war eine Kommunikation nahezu unmöglich und wir sind schnell dazu übergegangen uns Texte per Smartphone übersetzen zu lassen.

Ab in den wilden Osten

Noch einmal nehmen wir Kiew unter die Sohlen und latschen die ukrainische Metropole ausgiebig ab. Von den unter UNESCO-Schutz stehenden Höhlenklöstern geht es zur mächtigen Mutter-Heimat Statue und den diversen Denkmälern zum 2.Weltkrieg, der hier nur als der große Vaterländische Krieg bezeichnet und auf die Jahre 1941-1945 reduziert wird. Weiter marschieren wir zum 2200km langen Dnjepr, der mit einem grünen Band die Riesenstadt zerschneidet und erstaunlich intakte Natur nahe an die Innenstadt heranführt. Auf einer der vielen Dnjepr-Inseln liegt neben vielen Badestränden

Kiew und Tschernobyl

Von wegen schnell Scotty einsammeln. Pünktlich um kurz kurz nach Mitternacht sind Oli und ich am Stadtflughafen von Kiew. Das Gebäude platzt aus allen Nähten, es ist Ferienbeginn und viele wollen heute Nacht noch nach Süden. Doch nicht nur der rege Flugverkehr, sondern auch das schlechte Wetter sorgen für Verzögerungen. Scottys Flug soll jetzt erst um 2:30Uhr ankommen. Also, abwarten und Pivo trinken. Doch als wir gegen 2:40Uhr wieder bei der Ankunft erscheinen ist von Scotty immer noch keine Spur. Sein Flug ist gar eigenartig rot markiert. Wir machen uns bei der Info

Jetzt sind auch wir unterwegs

Nachdem uns Walli mit spannenden Berichten aus Kanada versorgt hat, gibt es jetzt auch aus dem Osten den ersten Zwischenbericht: 5:15Uhr klingelt der Wecker. Noch ganz benommen komme ich zu mir. Das ist keine Uhrzeit zu der man am Wochenende aufstehen sollte. Doch der Gedanke an den Sieg gegen die Schweden lässt mich fast schon beschwingt in den Tag starten. Yes, Russland wir kommen! Nun gut, erst heißt es mal, Neckartenzlingen wir kommen, bzw. ich komme. Ich verabschiede mich von der Familie

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