Portland (Oregon) und Cape Disaapointment (Washington)

Nun heißt es ein paar Tage Strecke machen, denn der April neigt sich dem Ende zu und damit auch unser erster Reiseabschnitt in den USA. Anfang Mai wollen wir nach Kanada „rübermachen“, um die uns dort zustehenden 180 Tage bestmöglich auszunutzen. Entspannt aber zügig cruisen wir also Richtung Nordwesten, wo die Landschaft langsam immer grüner und zu Falcos großer Freude vor allem wieder „grasiger“ wird.

Fishlake National Forest und Capitol Reef National Park (Utah)

Nun wird es wirklich Zeit, daß wir uns wieder in nördlichere Gefilde aufmachen. Falco merke ich deutlich an, daß ihm die „wüste“ Umgebung und der Untergrund keinen Spaß mehr machen. Und auch mir reicht's nach vier Wochen Hitze, Staub und Wind langsam. Der Capitol Reef Nationalpark in Utah wurde mir verschiedentlich sehr empfohlen, also nehmen wir den nun ins Visir. Schon auf dem Weg dort hin wird es langsam kühler und etwas grünlicher und eines Morgens wachen wir sogar bei knapp 0 Grad und mit ein paar Schneeflöckchen auf Landy und Camper auf.

Route 66 bis Flagstaff und Page (Arizona)

Von Kingman aus bewege ich mich – teils auf der originalen Route 66 – langsam Richtung Osten. Meine Eltern machen derweil noch einen Abstecher zum Grand Canyon, wohin ich aufgrund Überfüllung nicht mit kann. Für meine Eltern ergattern wir für einen dreistelligen Betrag das letzte verfügbare Hotelzimmer. Falco und ich fahren solange die Ecke über Flagstaff und wandern im Sunset Crater National Monument auf den O'Leary Peak (2717 m).

Mojave Desert (California)

Eigentlich ist es ja unvernünftig, noch weiter in die Wüste zu fahren, wenn's einem eh schon zu warm ist. Doch kurioserweise erweist sich die Fahrt in die (etwas höher gelegene) Mojave Desert National Preserve als Glücksgriff. Der „Hole-in-the-Wall“ campground ist nach dem Wochenende fast leer, es geht immer ein leichtes Lüftchen und sogar drei oder vier Regentröpchen prasseln am ersten Abend auf uns herunter.

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