Weblog von juwi

Langsam zurück

Seit den Lofoten sind wir auf dem Rückweg. Aber das Ganze soll, wie schon der Weg dorthin, langsam vonstattengehen.

Nach Bodø geht es mit der Fähre - für uns leider erst mit der zweiten. Die erste, direkte Fähre ist voll, und genau ein Fahrzeug vor uns wird die Beladung gestoppt.

Mal wieder in den hohen Norden

Der Plan war, in den Norden zu fahren, genauer gesagt nach Schweden und Norwegen.

Etwas nach der Saison, damit nicht mehr so viel los ist, die Fähren billiger sind und es einfacher ist, einen Stellplatz zu bekommen!

Die Fahrt bis Kiel ging zügig, im Lkw-Tempo eben.

Dort kaum in der Schlange zur Fähre eingereiht, kamen mein Onkel und meine Tante vorbei und brachten süßes Gebäck für einen Kaffee mit – so startet man in den Urlaub.

Sri Lanka mit dem Rad

Endlich ging es los – mal wieder eine Radtour durch ein Land, in dem ich noch nie gewesen war. Für nur 25 Tage hatte ich zunächst ein schlechtes Gewissen, so weit zu fliegen. Aber ich wollte in die Wärme, etwas Neues erleben und einfach etwas, das anders ist. So fiel meine Wahl schließlich auf Sri Lanka.

Mit einem Direktflug – was wegen des Irankrieges durchaus von Vorteil war – ging es nach Colombo. Sowohl mein Fahrrad als auch ich kamen problemlos an. Schnell noch Geld abheben, eine SIM-Karte am Flughafen besorgen und schon ging es mit dem Taxi weiter nach Negombo ins Hotel.

Marrakesch und weiter

Schon die Einfahrt nach Marrakesch zeigt mir, dass sich seit meinem letzten Besuch vor 20 Jahren viel getan hat. Doppelspurige Straßen führten uns am Zentrum vorbei zu unserem etwas außerhalb gelegenen Campingplatz. Mit dem Bus ging es dann ins quirlige Zentrum, in die Medina und auf den beliebten Platz „Jemaa El Fna“. Hunderte von Mopeds schlängeln sich hupend durch die engen Gassen der Medina. Von den Händlern wird man nicht oft angesprochen, auch stehen zum Teil „Festpreise“ an den Waren, das hat sich auch geändert.

Weiter an der algerischen Grenze

Nachdem wir von allen Mechanikern und Mineralienhändlern angesprochen wurden, verließen wir Zagora mit aufgefüllten Vorräten in Richtung Süden. Wieder eine lange Offroad-Strecke entlang der algerischen Grenze. Diese führte uns auch an den Rand des Erg Chegaga mit seinen schönen Sanddünen und über einen ausgetrockneten Salzsee. So manches Fech-Fech-Feld musste auch durchquert werden, in diesem mehlartigen Staub will man sicher nicht stecken bleiben und zu langsam sollte man auch nicht sein, sonst nimmt einem der Staub die Sicht.

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