Weblog von juwi

Besuch meiner alten Heimat

Ganze drei Wochen geht es nach Rumänien, eigentlich viel zu wenig Zeit für das, was man da alles sehen und erleben kann. In den letzten Jahren war ich ein paarmal schon in Rumänien, nur für kurze Zeit oder auf der Durchreise. Was ich aber noch davon weiß ­und was ich da gesehen habe machte mir schnell Appetit auf mehr. Ob es jetzt die bewaldeten Berge, Siebenbürgen - wo ich geboren bin, mit seinen Wehrkirchen und Deutscher Geschichte, kleine Karpatendörfer, wo man noch Kohlemeiler rauchen sieht und die Ernte mit Ochsen und Pferdefuhrwerken eingeholt wird, einsame Strecken durch die Berge, wo man sein Dachzelt aufschlagen kann und mit viel Glück noch Wölfe und Bären und Vampire sieht, auf das alles und noch mehr freu ich mich.

Jahrhundertsturm und Hochwasser

Durchnässt bin ich im nächsten Hotel eingekehrt. Schon unterwegs hab ich mir die Frage gestellt warum ich überhaupt los gefahren bin, aber vom Wind auf 6 -8 km/h Heruntergebremst und immer wieder auf die Straße oder in den Straßengraben befördert zu werden waren keine gute Aussichten Heil an das Ziel anzukommen. Zurück in Christchurch bin ich erstmal in ein Museum geflüchtet, Besiedlung, Antarktisexpeditionen, Vogel und Tierwelt da kann man schon paar Stunden verbringen. Aber auch hier machte sich der Regen bemerkbar. Aufgestellte Eimer und mit Handtücher abgedichtete Türen ließen einen nicht vergessen das Draußen viele Straßen Überflutet waren und Wind und Regen einen innerhalb kurzer Zeit durchnässten.

Schneebedeckte Berge und ein Wiedersehen

Von Twizel aus geht es noch mal an den schönen Seen Pukaki und Tekapo vorbei. Beide schimmern etwas „milchig Gletscherblau“ was von den Schwebstoffen des Zermahlenen Gesteins kommt. Auch verbindet beide eine Kanal, in dem man auch Vorzüglich Lachse fangen kann, aber Hauptsächlich soll das darin befindliche Wasser die vier Kraftwerke an dem 50 km langen Kanal betreiben wo immerhin 848 MW produziert werden. Der Mt Cook mit seinen 3754m erstrahlt leider nur hinter einer dünnen Wolkenschicht die den Wetterumschwung ankündigt.

Dennoch hab ich bis Fairlie bestes Wetter und kann die Aussicht und die Berge noch mal in vollen Zügen genießen.

Regenwald und Wüste

Auf Regen folgt Sonnenschein, so auch hier am Franz Josef Gletscher. Endlich können wir die Wanderschuhe anziehen um den Gletscher uns anzuschauen. Auch wenn es die Südalpen sind ist es doch ein wenig anders - durch dichten Regenwald führt der Weg und alle Steine sind schön Rutschig. Auch kommt mir den ganzen Roberts Point Treck der 5 1/2 Stunden geht niemand entgegen aber das liegt wohl daran das der Weg schon seit längerem Gesperrt ist wegen einem Erdrutsch. Ich kann die Stelle gut umgehen und folge dem Treck dann wieder, genieße die Einsamkeit, was bei den Besucherströmen sonst nicht möglich wäre.

Zur Westküste und dann nach Süden

Bis Motueka genießen wir noch mal die schönen Strände und angenehmen Hügel bevor wir unsere Satteltaschen mit Proviant und so manchen Leckerein befüllen. Nicht ganz so lecker, aber dafür gut zu verstauen, ist das Allgegenwärtige Toastbrot. Um nicht gerade Unsummen für ein ab und an erhältliches gutes Brot auszugeben greifen wir auf die weiche Alternative zurück die man aber bei den meisten Campingplätzen in den Toaster schieben kann. Am Motueka River entlang schlängelt sich die Straße in die Berge hinein und wir bekommen noch mal viele Apfel und auch Kiwiplantagen zu sehen. Aber auch auf der Straße ist was los - wie in ganz Neuseeland fahren auch hier unzählige

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