Weblog von juwi

Weihnachten und Neujahr in Feuerland

Erst kurz vor Ushuaia änderte sich die Landschaft, erst waren es Hügel gesäumt von Wälder an denen die Flechten wie Lange Bärte hängen, auch „Barba de Viejo“ genannt, und plötzlich stieg die Straße an und man war in den Bergen, die vor Ushuaia lagen. Nur noch ein paar Kilometer trennten mich von der Stadt die nach dem Schiff benannt wurde mit dem Darwin 1832 hier her segelte. Zusammen mit einem Schweizer Paar, die ich schon auf Valdes kennengelernt hatte, fuhren wir auf den Zeltplatz ein, wo sich schon ein paar Overlander eingefunden hatten.

Patagonien

Nach ein paar netten Wanderungen in dem kleinen Gebirge bei Tornquist, konnte ich noch am nächsten Morgen mitverfolgen wie bei deinem heftigen Wind sich ein Schild bei der Touristeninformation losriss.Als es nur noch an einer Kette Befestigt um sich schlug, wagten die herbeigerufenen Männer sich nicht in die Nähe, da es viel zu gefährlich war. Erst zwischen einer Böe schafften zwei Männer, das Schild abzuhängen, bevor es Schaden anrichten konnte.

Hinter Gitter

was ein Flug,vielleicht hätte ich doch etwas genauer hinsehen sollen! Zwei Zwischenlandungen und jeweils der Abflug an einem anderen Flughafen, also immer das Fluggepäck abholen, den Bus suchen,der an den anderen Flughafen fährt und dann im Stau der Millionenstädte Sao Paulo und Rio de Janeiro bangen dass man auch pünktlich ankommt. Ich war dann auch pünktlich in Montevideo, nur das Schiff nicht – zwei Tage Verspätung hatte die Reederei mir dann mitgeteilt.

Bald geht es nach …..

Nach einer ausgiebigen Erprobungsfahrt wo ich die Umbauten an meinem Toyota in den Französischen Alpen und in der Provence getestet habe hieß es nochmal Werkzeuge in die Hand nehmen – die letzten Wartungs und Verbesserungsarbeiten durchführen. Schon seit längerem plane ich wieder an einer Reise und nachdem auch mein Arbeitgeber überzeugt war mich ein Jahr gehen zu lassen, konnte ich mit den Planungen beginnen.

Schiffe an Land

kann man entweder am Aralsee sehen oder man besucht den Oberländischen Kanal unterhalb von Danzig. Ganze 100 Höhenmeter auf 5 geneigte Ebenen werden überwunden und die Schiffe mit Wagen auf Schienen über ein von Wasser angetriebenes Getriebe/Seilsystem bewegt. Ganz angetan war ich dabei von der ca. 150 Jahre alten Mechanik die in einem tadellosen Zustand ihre Arbeit verrichtet. Ganz in der Nähe überragt die größte mittelalterliche Burganlage Europas den Fluss Nogat.

Perfekt um dem Regen zu entfliehen der während meiner Mittagspause auf das Wagendach hämmert.

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