Israel

Gesammelte Reiseberichte der Etappe durch Israel

Europa hat uns wieder

Dem nächtlichen Flugzeugdonner zum Trotz starten wir gut ausgeruht in den Tag. Wir springen bei En Bokek nochmal schnell ins Tote Meer und machen uns dann auf den Weg nach Haifa. Im Vergleich zu den oft eintönigen Strecken durch die saudi-arabische Wüste bietet diese kaum mehr als 250km lange Strecke jede Menge Abwechslung und einen guten Querschnitt von Israel. Von den Tiefen des Toten Meeres kommend streift man noch einmal die Ausläufer der Negev-Wüste, die zunehmend von fruchtbaren und landwirtschaftlich genutzten Flächen abgelöst werden.

Auch beim zweiten Male noch schön

Der dramatische Wetterumschwung mit massiven Starkregen ist Geschichte, doch das schlechte Wetter hat Spuren hinterlassen. Unser nächstes Ziel, die legendäre Nabatäerstadt Petra hat ebenfalls unter den Wassermassen gelitten und zahlreiche Touristen mussten wegen dem Ausnahmezustand aus dem Weltkulturerbe evakuiert werden, was sogar den deutschen Medien eine eigene Nachricht wert ist.

Welcome

Jerusalem ist einfach nur beeindruckend. Allein schon die Tatsache, dass der Verkehr am Sabbat wie eingeschlafen ist und wir ohne Probleme bis nahe an die Altstadt heranfahren können. Schnell im Hostel einchecken und dann rein ins Getümmel. Die Altstadt platzt aus allen Nähten, nach Corona scheinen Touristen und Pilger nachholen zu wollen, dass während Corona Israel schwierig zu besuchen war. Wir besuchen im Schnelldurchlauf die Grabeskirche, Via Dolorosa und die Klagemauer.

Der fast perfekte Platz

Heute ist für ganz Griechenland Unwetterwarnung ausgerufen. Sogar auf dem Handy erhalte ich, verbunden mit einem durchdringenden Warnton eine entsprechende Meldung. Doch unsere Fähre ist ordentlich groß, sodass der langen Überfahrt nach Piräus nichts im Wege steht, auch wenn sich die rauhe See zwischendurch bemerkbar macht. Tief in der Nacht erreichen wir den Zielhafen Piräus. Kurz auf einem Zeltie abhängen und dann wird auch schon der nächste Hafen aufgesucht.