Weblog von rolf

Mit Vollgas durch den Antiatlas (English version, see below)

Nach dem Badespaß in Tissint nehmen wir Kurs auf den Antiatlas. Observiert werden wir dabei von unzähhligen Militärs, die die Straße für einen durchreisenden Rallyetross überwachen. Im Antiatlas, der sicherlich zum landschaftlich schönsten gehört, was Marokko zu bieten hat, sind wir wieder alleine. Ueber kleinste Holperpisten fräsen wir uns vorbei an Dromedaren und Nomadenzelten rein in die Berge nach Tafraoute. In der Phantasielandschaft um die Painted Rocks schlagen wir unsere Zelte auf.

Da bekanntlich der Rastende rostet machen auch wir im Antiatlas nicht ewig Station. Das ganze Team ist nach kleinen Magenunpässlichkeiten einzelner Teilnehmer wieder fit und freut sich auf das Meer. Nahe Tiznit erreichen wir bei Aglou Plage den Atlantik und stürzen uns in die Fluten. Nach einigen trüben Tagen haben wir endlich auch wieder die Sonne auf unserer Seite. Die nächste Station ist Sidi Ifni, das lange Zeit unter spanischer Verwaltung stand.

Dia-Vortrag am 24.11.2006

Am 24.11.2006 um 19:30Uhr praesentiert Roland Lautenschlager in der Feuerwache Maulbronn die schoensten Bilder der letzten Reise nach Nord-und Westafrika. Die Diashow wird in Ueberblendtechnik durchgefuehrt. Alle Interessierten sind ganz herzlich zu diesem Termin eingeladen. Waehrend ein Teil der Weltreisenden wieder durch die Weltgeschichte tourt, haelt Roland in der Heimat die Stellung und erzaehlt mit spektakulaeren Bildern die spannenden Erlebnisse der letzten Tour, die uns in acht Monaten durch 22 Laender gefuehrt haben.

Vom Draa-Tal in die Wüste

Wir verlassen bei M´Hamid die Teerstrasse und sind froh mit dem Draa-Tal auch die vielbefahrene Touristen-Route zu verlassen. Die raffinierten Souvenirhändler schaffen wir uns somit vom Leib. Bei aller Freundlichkeit kann die Geschäftstüchtigkeit doch etwas nerven. Da werden dann schon auch mal Autopannen vorgetäuscht um den helfenden Touristen als "Dankeschön" zum "Tee" ins Teppichgeschäft zu locken. Im Hohen Atlas ist der Aspirin-Trick in Mode, bei dem der naive Tourist mit leidendem Blick nach einer Kopfwehtablette befragt wird. Als Dank folgt die obligatorische Einladung in den Laden für ein kleines Revanche-Geschenk. Das Geschenk gibt es dann, wenn überhaupt, nur im Paket mit weiteren Einkäufen und dem Laden selbst entkommt man nur wieder mit grösster Mühe.

Der durstige Mann von Essaouira (English version, see below)

Die Strandtage in Essaouira gehen zu Ende und die Fahrzeuge sind wüstenfertig. Wir brechen unsere Zelte am Atlantik ab und bewegen uns ein letztes mal Richtung Marrakesch. Nach den letzten feuchten Tagen bestellen die Bauern ihre Felder. Viele pflügen mit Eseln, vereinzelt sieht man aber auch Pflüge, die von Dromedaren gezogen werden.

Nach diesen beschaulichen Bildern folgt dann der grosse Schreck. Am Strassenrand liegt ein scheinbar toter Spaziergänger. Wir hauen sofort die Bremse rein und nähern uns der Person, die mit dem Kopf im Strassengraben und den Beinen halb auf dem Asphalt liegt. Ein weiteres Fahrzeug hält und meint, das sei normal!! Normal??, wir sind etwas beruhigt und tatsächlich atmet der Kumpel noch. Er hat Schaum

Mit Juwi ans Meer nach Essaouira

Nach einer entspannten Nacht in Aremd packen wir unsere sieben Sachen und ziehen weiter nach Marrakesch. Auf dem Weg dorthin erkennen wir, welch Riesenglück wir mit unserem Bergsteig-Wetter hatten. Enorme Wolkenberge bauen sich über dem Hohen Atlas auf. In der Ebene herrschen sandsturmartige Bedingungen und die Folgetage sehen wir immer wieder Verwüstungen, die durch die starken Niederschläge hervorgerufen wurden. Auch bei unserer Wiedersehensfeier mit Juwi können wir wegen dem starken Regen garnicht auf dem Djema-el-Fnaa feiern, sondern wir müssen uns in eine überdachte Lokalität zurückziehen.

Seiten