Diashow-Termine

Noch sind nicht alle 20 000 Bilder der Radtour gesichtet, doch wir liegen gut in der Zeit. Alle Interessierten können sich auf zwei spannende Vortragstermine in Maulbronn freuen. Aufgrund der vielen tollen Motive verteilen wir den gesamten Bericht zur Radreise von Las Vegas nach Anchorage (Alaska) auf zwei Abende. Am Donnerstag den 06.11.2008 erzählen wir ab 19:30Uhr von unseren Erlebnissen im Westen der USA. Zwei Wochen später am Donnerstag den 20.11.2008 folgen ab 19:30Uhr die Abenteuer in Kanada und Alaska. Veranstaltungsort ist der Saal der Feuerwache in Maulbronn (Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten)

Die Fahrradtour für Statistiker

Nachdem wir mittlerweile etwas emotionalen Abstand zu der Radtour gewonnen haben, wird es langsam Zeit die Tour nüchtern in Zahlen aufzuarbeiten. Die meisten aufgelisteten Daten sind knallhart rechchiert bzw. wurden während der Reise statistisch erfasst. Weitere Zahlen, wie z.B. die Pedalbewegungen, haben wir anhand aufwändiger Rechenmodelle ermittelt. Hier die wichtigsten Fakten in willkürlicher Reihenfolge:

Höchstgeschwindigkeit: 91km/h (Juwi / 18.04. / Tal des Todes) - Anzahl der besuchten amerikanischen Bundesstaaten: 7 (Nevada, Arizona, Utah, Kalifornien, Oregon, Washington, Alaska) - Anzahl der besuchten kandischen Bundesstaaten: 3 (British Columbia, Alberta, Yukon Territory) - **Plattfüsse:

Welcher Reiseführer darf es denn sein??

Wer regelmäßig und aufmerksam die Einträge im Tagebuch verfolgt, kennt bereits unsere obligatorische Buchkritik nach der Beendigung einer Reise. Auch dieses mal hatten wir ein paar Reiseführer und Karten im Gepäck. Unsere ganz persönliche, sicher nicht immer 100%ig objektive, Meinung findet sich weiter unten. Wer sich für Buchkritiken vergangener Reisen interessiert, findet über die "Reiseordner" des Hauptmenüs (auf der linken Tagebuchseite) den betreffenden Menüpunkt Buchtipp.

Alaska von Lonely Planet: Dieser Reiseführer liegt (noch??) nur in englischer Version vor. Wer damit kein Problem hat, wird gewohnt informativ und zumeist aktuell informiert. Für Rucksackreisende wie Wohnmobilisten gleichermassen geeignet. Akzeptables Kartenmaterial, schöne

Überraschung gelungen !!!

Am 11.09. geht der Flieger frühmorgens von Seattle nach Philadelphia. Dort ist Alarmstufe "Orange" ausgerufen. Sieben Jahre nach den verheerenden Terror-Anschlägen ist dieses Datum für die Sicherheitskräften weiterhin ein Anlass für erhöhte Wachsamkeit. Auf Rolf, der nicht sonderlich gerne fliegt, wirkt das nicht gerade beruhigend. Als der Pilot für den kompletten Transatlantikflug auch noch starke Turbulenzen ankündigt, geht bei ihm die Stimmung ganz in den Keller. Vor Frankfurt meldet sich der Pilot ungewöhnlicherweise zweimal noch mit dem Hinweis, daß eine sehr unruhige Landung zu erwarten wäre. Auch die Chefstewardess warnt eindringlichst davor die Sitze zu verlassen. Letztendlich landen wir zwar etwas ruppig, aber ohne Probleme in der Heimat.

Abschied von Alaska

Zwei, drei Tage haben wir noch in Anchorage, bevor der Flieger nach Seattle geht. Genug Zeit um alle (Ab-)Reisevorbereitungen zu treffen. Fuer mein Fahrrad ist die Reise durch, ich werde mich vorerst nicht mehr in den Sattel schwingen. Auch Juwi muss sein Bike fuer diesen Flug in einen Karton packen, aber danach stehen noch weitere Fahrradkilometer fuer ihn auf dem Programm. Tief in der Nacht geht der Flug nach "Sueden" (Seattle). Es heisst Abschied nehmen von Jasons Hostel und dem schwaebischen Herbergsvater Markus. Alaska muss von allen amerikanischen Staaten am heftigsten mit dem Problem Alkoholismus kaempfen, was sicher auch mit den kalten, langen Wintern zu tun hat. Dieser Zustand ist auch im Hostel zu spueren und laesst die treuen Herbergsmitarbeiter desoefteren kraeftig schwitzen. Mehrfach werden Personen (waehrend unseres Aufenthalts) zur Ausnuechterung abtransportiert, in einem besonders unangenehmen Fall erscheint die Polizei sogar mit sechs Einsatzfahrzeugen.

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